Nr.
Aussagen zum Erziehungsalltag
stimme ich voll
zu
stimme ich eher
zu
stimme ich eher
nicht zu
stimme ich nicht
zu
1
Belastungen, Unangenehmes und Pflichten versuche ich möglichst
von meinem Kind fernzuhalten, damit es noch lange Kind bleiben
kann. Die harte Realität der Erwachsenenwelt kommt noch früh genug.
2
Ich finde es richtig, dass Eltern entscheiden und Kinder lernen,
sich anzupassen.
3
Wenn ich will, dass eine Regel eingehalten wird, dann begründe
ich meinen Standpunkt und sage meinem Kind klipp und klar, was
ich von ihm erwarte.
4
Wenn im Alltag mal etwas Ausserplanmässiges passiert, z.B. mein
Kind krank wird oder ich selbst krank werde, dann habe ich jemanden,
der mich spontan unterstützen kann.
5
Ich kann mich auf mein Kind (seinem Alter entsprechen) verlassen
und weiss, dass es sich vernünftig verhält, auch wenn ich nicht
dabei bin.
6
Spiel und Spass haben wenig mit Lernen zu tun. Sie verhindern
die richtige Einstellung zum Lernen.
7
Wenn meinem Kind etwas nicht gelingt und es traurig wird oder
sich ärgert, tröste ich es und mache ihm Mut, es noch einmal zu
versuchen.
8
Ich versuche Erziehungsschwierigkeiten möglichst alleine zu
lösen. Gespräche mit anderen verunsichern mich meist nur.
9
In Konfliktsituationen mit meinem Kind habe ich oft das Gefühl
überfordert zu sein. Ich weiss dann einfach nicht mehr, was ich
noch machen soll.
10
Im Familienalltag ist es mir nicht nur wichtig, meinen Standpunkt
deutlich zu machen: Ich bitte auch mein Kind, mir seine Meinung
zu sagen.
11
Ich vermeide es, meine Fehler vor meinem Kind einzugestehen,
da es dadurch den nötigen Respekt vor mir verlieren könnte.
12
Ich fühle mich häufig mit der Kindererziehung überfordert und
weiss nicht, wo ich geeignete Unterstützung bekommen kann.
13
Es fällt mir schwer damit umzugehen, dass mein Kind mich immer
weniger braucht und beginnt eigene Wege zu gehen.
14
Ich habe oft das Gefühl, dass mein Kind macht, was es will.
15
Wenn mein Kind mir eine Wissensfrage stellt, dann freue ich
mich und gebe entweder sofort eine passende Antwort oder suche
die Informationen heraus und erkläre sie ihm.
16
Ich möchte, dass mein Kind möglichst früh lernt, Probleme allein
zu bewältigen und Verantwortung dafür zu übernehmen. Ich unterstütze
es zwar dabei, vermeide es aber, eigene Lösungsvorschläge zu machen.
17
Ich versuche oft, die Welt aus den Augen meines Kindes zu sehen.
Das hilft mir, mein Kind besser zu verstehen.
18
Wenn mir mal die Hand ausrutscht oder ich etwas Kränkendes gesagt
habe, entschuldige ich mich bei meinem Kind.
19
Wenn mein Kind traurig oder wütend ist, dann beschwichtige ich
es. Meist ist es ja nicht so schlimm, und gerade Kinder vergessen
ihren Kummer schnell.
20
Mir fällt es schwer, mich zu öffnen und ganz persönliche Probleme
anderen anzuvertrauen.
21
Ich achte darauf, dass mein Kind viele Freiräume hat, das zu
tun, woran es Freude hat.
22
Ich habe in meinem Freundes- und Familienkreis verlässliche
Ansprechpartner, bei denen ich immer Verständnis und Unterstützung
finde, wenn es mir mal nicht gut geht.
23
Da ich besser als mein Kind beurteilen kann, was für es gut
ist, versuche ich es selbstverständlich in die richtige Richtung
zu lenken.
24
Ich bin meinem Kind gegenüber meistens konsequent und setze
Regeln auch dann durch, wenn mir mein Kind dabei ein bisschen
Leid tut.
25
Es ist mir sehr wichtig zu erkennen, welche Begabungen mein
Kind hat, um diese dann besonders zu fördern.
26
Die heutigen Kinder werden es schwer haben einen qualifizierten
Beruf zu bekommen, daher muss ich mein Möglichstes tun, um mein
Kind zu guten Leistungen anzuhalten.
27
Ich finde es wichtig, dass Entscheidungen, die die ganze Familie
betreffen (z.B. Urlaubsplanung) von allen Familienmitgliedern
gemeinsam getroffen werden. Dabei zählt die Meinung der Kinder
ebensoviel, wie die der Eltern.
28
Kinder sollten bei der Lösung von Konflikten mit einbezogen
werden, dann fällt es ihnen leichter sich an Vereinbarungen zu
halten.
29
Es kommt häufig vor, dass ich meinem Kind Konsequenzen androhe,
die ich nicht einhalte.
30
Wenn mein Kind etwas Neues ausprobiert und es nicht recht gelingen
will, dann helfe ich ihm gleich, um ihm das Gefühl von Misserfolg
zu ersparen.
31
Es geht nicht in erster Linie darum, Kindern Wissen zu vermitteln,
sondern ihnen die Chance zu bieten, eigene Fragestellungen und
Lösungen zu entwickeln.
32
Manchmal hilft nur ein Klaps, um einem Kind die Grenzen deutlich
zu machen.
33
Wenn mein Kind ein Problem hat, traurig, enttäuscht oder wütend
ist, kann ich ihm am besten helfen, indem ich zuhöre und versuche
mein Kind zu verstehen.
34
Es muss bestimmte Familienrituale geben, die allen Familienmitgliedern
ein Gefühl von Zugehörigkeit und Sicherheit geben.
35
Wenn mein Kind sich mit anderen Kindern streitet, schalte ich
mich häufig ein und versuche die Parteien auseinander zu bringen.
36
Ich habe einen guten Kontakt zu den Erzieher/innen oder Lehrer/innen
meines Kindes und würde auch Erziehungsprobleme offen mit ihnen
besprechen.